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Heimischer Stromverbrauch

Auf China und die USA entfielen drei Viertel des Anstiegs des weltweiten Stromverbrauchs um 2,5 %.

34%


Anteil von China am weltweiten Stromverbrauch im Jahr 2025.

Auf China und die USA entfielen drei Viertel des Anstiegs des weltweiten Stromverbrauchs um 2,5 %.

Im Jahr 2025 kehrte der weltweite Stromverbrauch zu seiner durchschnittlichen Wachstumsrate der Jahre 2010–2019 zurück und verlangsamte sich von 4 % im Jahr 2024 auf 2,5 % im Jahr 2025.
Der größte Teil des Anstiegs entfiel auf China (+5 %) und die USA (+2 %), die zusammen 49 % des weltweiten Stromverbrauchs im Jahr 2025 ausmachten. Chinas Strombedarf wurde vor allem durch positive makroökonomische Fundamentaldaten, die zunehmende Elektrifizierung der Haushalte, den raschen Ausbau von Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die stark steigende Nachfrage aus einigen Industriezweigen getrieben, darunter die Herstellung von Elektrofahrzeugen und Windkraftanlagen sowie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und digitale Dienste wie Rechenzentren und 5G-Netze. Zudem beflügelte die starke Nachfrage aus Rechenzentren, der Industrie und dem Gebäudebereich (kälterer Winter) den Strombedarf in den Vereinigten Staaten. In der EU wurde der höhere Strombedarf durch Gebäudeheizung, Elektrofahrzeuge und Rechenzentren durch einen stabilen industriellen Stromverbrauch ausgeglichen, sodass der Stromverbrauch um weniger als 1 % stieg.

In Indien verlangsamte sich der Stromverbrauch (+1 % bei geringerer industrieller Nachfrage und weniger Hitzewellen) und stagnierte in Südkorea, während er in Japan anstieg (+1 %) und in Indonesien (+5 %) sowie Australien (+2 %) stabil blieb. Kältere Temperaturen trugen zu einem Anstieg der Stromnachfrage in Kanada bei (+4 %), während sie in Brasilien und Mexiko stabil blieb.
Insgesamt stieg der Stromverbrauch in den meisten Ländern weiter an, mit Ausnahme von Russland (-1 % vor dem Hintergrund einer Konjunkturabschwächung), Südafrika, Thailand (jeweils -4 %) und Kuwait (-7 %). In Afrika verlangsamte sich das Wachstum auf 2 % und im Nahen Osten auf 2,6 % (leichte Verlangsamung auf +5 % in Saudi-Arabien).

Aufschlüsselung nach Ländern (TWh)

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