Die weltweite Rohölförderung erholte sich im Jahr 2025, da die Produzenten im Nahen Osten ihre Förderkürzungen rückgängig machten.
Im Jahr 2025 erholte sich die weltweite Rohölförderung um fast 3 % nach einem Jahr der Stagnation und stieg dabei doppelt so schnell wie im Zeitraum 2010–2019.
Tatsächlich haben die OPEC+-Produzenten ihre Förderkürzungen in Höhe von 1,65 mb/d (angekündigt für den Zeitraum Mai 2023 bis Dezember 2026) vollständig rückgängig gemacht, was zu starken Zuwächsen in Saudi-Arabien (+6 %), den Vereinigten Arabischen Emiraten (+7 %), Kuwait (+2 %) und Kasachstan (+11 %) führte. Einige OPEC+-Mitglieder konnten ihre Produktion jedoch nicht steigern, wie beispielsweise Russland (-1 %) oder der Iran (OPEC-Mitglied, das keinen Quoten unterliegt), deren Produktion stabil blieb.
Unterdessen stieg die Rohölförderung bei den großen Nicht-OPEC+-Produzenten wie den USA (+3 %), Kanada (+4 %), China (+1 %), Brasilien (+10 %), Norwegen (+4 %), Nigeria (+7 %) oder Katar (+1 %) weiter an. Im Gegensatz dazu ging die Förderung in Mexiko aufgrund schwindender Lagerstätten um 6 % zurück.
Das globale Wachstum kehrt zu den Mustern der Vorkrisenzuzeit zurück – doch die Emissionen sinken nicht schnell genug, um die Klimaziele zu erreichen. Während erneuerbare Energien stark zunehmen und die Stromnachfrage steigt, dominieren weiterhin fossile Brennstoffe. Entdecken Sie die wichtigsten Trends, die die Energieversorgung und die Dekarbonisierung in den G20-Ländern im Jahr 2025 neu gestalten.
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