Im Jahr 2025 liegt der globale Kohlenstofffaktor immer noch nahe am Niveau von 2010 und damit weiter entfernt vom 2°C-Pfad.
Der globale Kohlenstofffaktor (CO₂-Emissionen/Primärenergieverbrauch) stieg im Jahr 2025 wieder an (+1,5 %). Er ist seit 2010 weitgehend stabil geblieben und in den letzten 15 Jahren um weniger als 4 % zurückgegangen, da fossile Brennstoffe nach wie vor den größten Teil des globalen Energiemixes ausmachen. Dieser Trend reicht jedoch nicht aus, um den 2°C-Pfad einzuhalten, der eine wesentlich schnellere Reduzierung (über 3 % pro Jahr) erfordern würde.
Im Jahr 2025 sank der CO₂-Faktor in China (-3 %), Indien, Japan (jeweils -1 %) und Australien (-2 %), dank einer zunehmenden CO₂-freien Stromerzeugung, die dazu beitrug, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu senken. Er sank auch in Indonesien, Mexiko und Saudi-Arabien (jeweils -1 %), während er in der EU, in Russland und in Südafrika stabil blieb. In Nordamerika stieg er sogar an (jeweils rund 1 % für die USA und Kanada aufgrund eines höheren Verbrauchs an fossilen Brennstoffen), ebenso wie in Brasilien und Südkorea (+1 %).
Das globale Wachstum kehrt zu den Mustern der Vorkrisenzuzeit zurück – doch die Emissionen sinken nicht schnell genug, um die Klimaziele zu erreichen. Während erneuerbare Energien stark zunehmen und die Stromnachfrage steigt, dominieren weiterhin fossile Brennstoffe. Entdecken Sie die wichtigsten Trends, die die Energieversorgung und die Dekarbonisierung in den G20-Ländern im Jahr 2025 neu gestalten.
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