Der Anteil erneuerbarer Energien am weltweiten Strommix ist seit 2010 um 14 Prozentpunkte gestiegen und lag im Jahr 2025 bei 33 %.
Im Jahr 2025 stieg dieser Anteil um fast 2 Prozentpunkte, angetrieben durch eine stark steigende Solar- und Windenergieerzeugung (+29 % bzw. +8 %).
Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix ist in Ländern mit großen Wasserkraftressourcen wie Brasilien, Chile, Kolumbien, Kanada, Neuseeland, Schweden oder Norwegen historisch hoch (über 60 % der erzeugten Elektrizität). Seit 2010 haben jedoch ehrgeizige Strategien zur Förderung erneuerbarer Energien und sinkende Produktionskosten für Solar- und Windenergie dazu beigetragen, den Anteil erneuerbarer Energien am Strommix deutlich zu erhöhen, um 14 Prozentpunkte auf 33 % im Jahr 2025. Einige Länder, die Wind- und Solarenergie massiv ausgebaut haben, haben einen Anteil von über 50 % an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erreicht, darunter Dänemark, Portugal, Spanien, Deutschland oder das Vereinigte Königreich. In anderen Ländern, die erneuerbare Energien ausbauen, ist dieser Anteil deutlich gestiegen, wie beispielsweise in Australien (+29 Prozentpunkte seit 2010, darunter +3 Prozentpunkte im Jahr 2025 auf 38 %), China (+17 Prozentpunkte seit 2010, +3 Prozentpunkte im Jahr 2025 auf 36 %), Indien (+11 Prozentpunkte seit 2010, +4 Prozentpunkte im Jahr 2025 auf 26 %), Japan (+15 Prozentpunkte seit 2010 auf 25 %) oder die USA (+14 Prozentpunkte seit 2010 auf 25 %).
Nach einer Erholung im Jahr 2024 ging die weltweite Stromerzeugung aus Wasserkraft im Jahr 2025 in vielen Ländern zurück, insbesondere in Europa, wo der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung stabil bei 50 % blieb (+25 Prozentpunkte seit 2010).
Das globale Wachstum kehrt zu den Mustern der Vorkrisenzuzeit zurück – doch die Emissionen sinken nicht schnell genug, um die Klimaziele zu erreichen. Während erneuerbare Energien stark zunehmen und die Stromnachfrage steigt, dominieren weiterhin fossile Brennstoffe. Entdecken Sie die wichtigsten Trends, die die Energieversorgung und die Dekarbonisierung in den G20-Ländern im Jahr 2025 neu gestalten.
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